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1st Materialermüdung album release: Lunik 15 Dreaming

  

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Lunik 15 Dreaming

So, mein erstes Album ist da. 51:08 Minuten noisiges Zeug, das so im Laufe der letzten Jahre entstanden ist.

Auch, wenn man das meiste nicht raushört - hier ist die Liste der zur Produktion verwendeten Geräuschquellen:

Schaumstoffblöcke, Keyboard, Fleischwolf, Metalschüsseln, Dusche, Plastiktüten, eine Radioantenne, diverses Altmetall an Bahnschienen, Regen, Steine, Verkehrslärm, Zuglärm, Styroporflocken, Schellen, Schlüsselbund, defektes Computer-Mainboard und Netzteil, Ketten, Esstäbchen, Drumsticks, Thermos- und Whiskyflaschen, Schraubenschlüssel- und Dreher, Yamaha X-11 Drumcomputer, defekte Kassettenrekorder/selbstgeklebte Tape-Loops, eine im Sperrmüll gefundene Kiste mit alten Mixtapes, billige Mikrophone und Diktiergeräte, eine “Für Elise”-Spieluhr, samples aus diveres Filmen und Hörspielen so wie der übers Telefon aufgenommene Versuch einer betrunkenen einer Freundin, Akkordeon zu spielen. Außerdem natürlich diverse Programme und Computer.

Zusätzliche Geräusche in Tracks 6+7 von Mirko. Rest von mir.

Das Melodiefragment in “I had two dreams about this place” wurde auf Basis eines Zellulären Automaten generiert.

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Manchmal hat man einfach keine Lust mehr, irgendwie an Formulierungen zu feilen oder einen sarkastisch-humorischen Kommentar zu verfassen, und dann rutscht einem so etwas raus wie:

Was soll denn diese faschistische Scheiße?

Das Modell des Wirtschaftsministeriums sieht vor, dass Empfänger von staatlichen Lohnersatzleistungen, vor allem Arbeitslosengeld II, als Gegenleistung zu einer Arbeit für die Gemeinschaft verpflichtet werden.

und:

Das Bürgerarbeit-Konzept sieht eine Arbeitspflicht von 39 Wochenstunden vor.

Vollzeit für die Gemeinschaft arbeiten, aber trotzdem nur HartzIV-Hungerlohn bekommen?
Sorry, da fallen mir nur noch Kraftausdrücke ein.

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Hauptsache Biometrie (mal wieder)

Ist schon wieder 1. April?

In Japan sollen jetzt Zigarettenautomaten mir Kamera kommen, die biometrisch das Alter der davorstehenden Person erkennen. Damit minderjährige keine Kippen kaufen.

Ich spare mir jedes weitere Kommentar.

biometrie

Bio-Quark

Biometrie in Ausweisen beschäftigt mal wieder den Bundestag. Binninger von der CDU argumentiert dabei:

Die Bürger würden die Technik zudem annehmen, was 1,5 Millionen Anträge für den Biometriepass der zweiten Generation belegen würden.

Äh? Was für eine Wahl hat der Bürger denn? Wenn man nun mal einen Reisepass braucht, um zu verreisen, und es nur noch welche mit biometrischen Merkmalen gibt…

Auch sonst mal wieder erstaunliche Argumentationen:

Die “Hysterie” um die Fingerabdrücke konnte Binninger nicht verstehen, da diese generell “ein flüchtiges persönliches Merkmal” seien. Wer sie wollte, könnte sie sich an Gläsern oder Türgriffen holen.

Aha. Und weshalb genau spricht das für die Verwendung von Fingerabdrücken? Die leichte Beschaffbarkeit (und die fehlende Möglichkeit zu Revokation) ist es doch gerade eben, was die Fingerabdrücke als Identitfikationsmerkmal ungeeignet macht.

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Noch weniger Bewegung

Nach einer Eingewöhnungsphase von etwa 10 Sekunden fand ich Synergy so großartig selbstverständlich, daß ich mich fragte, wie ich es vorher ohne ausgehalten habe.

Trotzdem konnte ich bisher noch keine vernünftige Antwort auf die Frage ‘Und wozu brauchst du das?’ liefern.
Aber von meinem Linux-Notebook einfach den Mauszeiger über den Rand des Bildschirms zu schieben, um ihn dann nahtlos auf dem Monitor meines Windows-Desktops auftauchen zu sehen und dann dort weiter zu arbeiten, ohne aufstehen oder das keyboard wechseln zu müssen, ist schon ziemlich nice.

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Designer vs Ingenieure 1:0

Der Schriftsatz ist zu dünn und der Farbkontrast fragwürdig. Ab etwa der sechsten Reihe wird es anstregend mit dem Lesen der Präsentation. Augen werden zusammengekniffen, aus dem hinteren Teil des Saales erklingt unmutiges Gemurmel.

“Ja, ich weiß”, sagt der Vortragende, “das kann man kaum lesen, aber das ist nunmal unser Corporate Design. Da habe ich schon des öfteren bei den zuständigen Stellen vorgesprochen, aber da stösst man auf taube Ohren.”

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Späte Erkenntnis

Ups - das heisst ja gar nicht

Here we are now - entertainers!

sondern

Here we are now - entertain us!

(Nunja, wenigestens bin ich nicht der einzige.)

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Identity theft by accident

Heute wurde ich versehentlich jemand anders. Und das kam so:

Vor einigen Wochen hatte ich mir eine neue email-Adresse bei einem bekannten deutschen Freemailer zugelegt. Neben dem üblichen Spam und gelegentlichen gewollten Nachrichten bekam ich heute eine mail von einer dieser unsäglichen ‘Kennt-da-wer-wen/NaseVZ/StayFiends’-Communities. (Welcher genau, ist nicht so wichtig. Ich finde sie alle gleichermassen doof.)

Laut dieser supportmail wurde ich zu einer Kontaktliste hinzugefügt. Das ist einigermassen ungewöhnlich wenn man nicht Mitglied in der Community ist. Aber anscheinend war ich das. Als plausible Erklärung blieb eigentlich nur, daß meine email-Adresse früher schon einmal von jemand anderem verwendet worden war, bevor sie verwaiste und wieder freigegeben wurde.

Unten in der mail gab es so einen ‘Sie haben ihr Passwort vergessen?’-link, der mir auch prompt ein neues Passwort lieferte, mit welchem ich mir dann mal ‘mein’ Profil anschaute.

Erster Eindruck: Ich habe leider eine Hackfresse. Nunja, da kann ich ja nichts für. Ich überflog mal ‘meine’ Daten und schaute mir ‘meine’ Wohnung bei Google Earth an: An sich in einer netten Stadt, aber ein ödes kleines Reihenhäuschen nahe am Fußballstadion. Nee, das muß nicht sein. Da behalte ich lieber meine alte Identität.

Ich werde meine kriminelle Energie mal unterdrücken und das Profil einfach löschen.

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Merkel an Inder: Fresst nicht so viel.

In Indien etwa nähmen inzwischen rund 300 Millionen Menschen eine zweite Mahlzeit am Tag ein, sagte Merkel. “Wenn die plötzlich doppelt soviel Nahrungsmittel verbrauchen als sie das früher gemacht haben und dann auch noch 100 Millionen Chinesen beginnen Milch zu trinken, dann verzerren sich natürlich unsere gesamten Milchquoten und vieles andere”, sagte die CDU-Chefin mit Blick auf den europäischen Agrarmarkt.

So erklärt Merkel laut ntv die steigenden Lebensmittelpreise. Alles klar.

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